Preisträger 2009

  • 1. Platz:
    Ein Heliostat für die neue Sternwarte

  • 2. Platz:
    Aqua per l'Aquila, ein Hilfsprojekt mit hohem Lernanteil

  • 3. Platz: Modulverwaltung für Lernende von Lernenden


Preisträger
beim
prix.vision


    Die Preisträger 2009

    Von insgesamt 7 eingegebenen Projekten konnte die Jury 3 Projekte auszeichnen.:

    1. Preis:
    ein Heliostat für die neue Sternwarte

    Für die geplante neue Sternwarte haben sich Philipp Riesen und die Naturforschende Gesellschaft ein aussergewöhnliches Lehrlingsprojekt ausgedacht, nämlich die Konstruktion und den Bau eines Heliostaten und eines Spektroskops. Beim Heliostaten handelt es sich um einen Mechanismus, der mittels eines beweglichen Spiegels das Licht der Sonne auf immer dieselbe Stelle wirft. Mit Hilfe einer geeigneten Optik wird das Bild der Sonne auf eine Leinwand projiziert, was eine gefahrlose Sonnenbeobachtung ermöglicht. Für Planung und Ausführung dieses anspruchsvollen Projekts sollen nun die Lehrlinge miteinbezogen werden. Für den Einsatz des Spektrographen ist überdies eine Maturaarbeit vorgesehen. Die Jury sprach diesem Projekt den Hauptpreis von Fr. 35'000.- zu.

    2. Preis:
    Aqua per l'Aquila, ein Hilfsprojekt mit hohem Lernanteil

    Beim jüngsten Erdbeben in den Abruzzen fanden 300 Menschen den Tod, 36'000 Menschen verloren ihr Zuhause. Staatliche Hilfe ist zwar zugesagt, doch ohne private Initiative können die Menschen nicht auf schnelle Hilfe zählen. Sergio Masciali, Fachlehrkraft beim BBZ, hat eine Gruppe Sanitärtechnikerlehrlinge um sich geschart und beabsichtigt, gemeinsam mit ihnen in einem einwöchigen Freiwilligeneinsatz beim Wiederaufbau der Wasser- und Abwasserinstallationen in Aquila anzupacken. Mit dem 2.Preis und der Preissumme von Fr. 30'000.-, gleichsam als Startkapital für das humanitäre Unternehmen, sollen auch Unternehmen in der Region zu Materialsponsoring bewogen werden.


    3. Preis:
    Modulverwaltung für Lernende von Lernenden

    Gleichsam Abhilfe in eigener Sache für umständliche Rahmenbe-
    dingungen will die Schaffhauser Lehrmeisterbereinigung Informatik SH-i mit ihrem Projekt schaffen. Hintergrund ist der Umstand, dass der Fachlehrgang Informatiker in 33 Modulen aufgebaut ist, für welche man über die Lehrzeit verteilt, Teilnoten erhält, die letztlich auch zum Kompetenzausweis für den gesamten Lehrabschluss werden. Sowohl für Lernende als auch Lehrbetriebe ist es äusserst umständlich, den Stand des Notenportfolios des jeweiligen Lernenden nachzuvollziehen. Um hier mehr Transparenz und damit auch bessere Übersichtlichkeit zu schaffen, sollen nun Informatik-Lehrlinge der Wibilea AG im Auftrag der SH-i eine komplette Software entwickeln, die die Verwaltung vereinfacht. Das Projekt erhielt den 3. Preis und eine Preissumme von Fr. 5'000.-.

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