








Preisträger 2026
Der Prix Vision 2026 zeichnet drei innovative Projekte aus
Die Ausbildungsstätte Wibilea, die Berufsschule HKV sowie drei junge Mediamatikerinnen von Georg Fischer und der Meier & Cie erhalten den «Prix Vision» der Peyer’schen Familienstiftung.
«Wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr wieder einige tolle, innovative Ideen auszuzeichnen», freute sich Conrad Peyer, der neue Jury-Präsident, an der heutigen Verleihung des Prix Vision der Peyer’schen Familienstiftung. Dieser wird bereits seit mehr als 25 Jahren verliehen – und über 70 Projekte in der Schaffhauser Berufsbildung konnten so unterstützt werden. Jedes Jahr steht eine Preissumme von insgesamt 75‘000 Franken zur Verfügung.
Wibilea und HKV als Hauptpreisträger
Die beiden Hauptpreise gingen dieses Jahr an zwei Initiativen im Bereich des digitalen Lernens: Die Wibilea (Ausbildungszentrum für Berufe der Elektro- und Maschinenindustrie, des Formenbaus und der ICT-Berufe) will «Automation für alle Lernenden erlebbar machen», d. h., die Lernenden können mit einer modernen Software künftig nicht mehr nur in den Kursräumen der Wibilea üben, sondern auch im Betrieb, in den überbetrieblichen Ausbildungskursen, in der Berufsschule oder auch bei sich zuhause. Michael Kummer, der neue Leiter der Wibilea, hat dieses Projekt gemeinsam mit Luca Schwaninger (Leiter Technik), Dominik Keller (Ausbildner Automation) und dem Lernenden Benjamin Lippuner entwickelt.
Der HKV wiederum wird für das Projekt «Hybride Klassenzimmer» mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. So können die Chancen digitaler Lernformen und das Aufzeichnen und Analysieren von Sequenzen wie z.B. Verkaufs- und Beratungsgesprächen im Detailhandel optimal genutzt werden. Das Projektteam des HKV besteht aus Patricia Monnard sowie Remo Pesenti, Thomas Fader und Michael Bührer.
«Prix Vision Spezial» an junge Mediamatikerinen
Neu führte die Peyer’sche Familienstiftung dieses Jahr auch einen «Prix Vision Spezial» ein, auf den sich Lernende mittels Elevator Pitch niederschwellig bewerben konnten. Es gingen verschiedene spannende Ideen ein. Letztlich entschied sich die Jury für ein Projekt der jungen Mediamatik-Lernenden Nora Halter, Emya Cones (beide GF) und Amelie Dobler (Meier & Cie). Mit ihrer Idee sollen die Berufschancen des Mediamatiker-Berufes im Internet professioneller dargestellt und beworben werden, wie es in anderen Berufsfeldern bereits geschieht.
Laudatio der Regierungspräsidentin
Die Regierungspräsidentin Cornelia Stamm Hurter hielt an einer würdigen Feier im Restaurant Güterhof die Laudationes auf die drei Preisträger. Sie betonte, wie wichtig solche Initiativen für die Schaffhauser Berufsbildung sind. Sie lobte einerseits die Kreativität der eingereichten Projekte und Ideen und andererseits das langjährige Engagement der Peyer’schen Familienstiftung. Nach den Laudationes befragte Moderator Matthias Wipf die aktuellen und einige ehemalige Preisträger in gewohnt launiger Art zu ihren Ideen und Projekten.
Zur Preisverleihung waren rund 60 Persönlichkeiten aus Berufsbildung, Wirtschaft und Politik
erschienen.
